Über

Der Candy B. Graveller ist eine Bikepacking-Abenteuerfahrt im Selbstversorger-Modus (siehe Kodex) entlang des Flugkorridors der Berliner Luftbrücke vom Luftbrückendenkmal in Frankfurt/Main über Darmstadt, Aschaffenburg und Fulda zum Luftbrückendenkmal in Berlin. Der damalige Korridor war 20 Meilen breit und diente als Grundlage für die Scouts beim Erarbeiten der CBG-Strecke. Sie ist etwa 550-600 Kilometer lang und führt auf  „Gelände-Rennrad-Pisten“. Der Name des CBG kommt von den berühmten Rosinenbombern, engl. Candy Bomber.
Es war der US-Pilot Gail S. Halvorsen (geb. am 10.10.1920), der während der Luftbrücke begann, im Landeanflug Süßigkeiten an Taschentuch-Fallschirmen den jubelnden Berliner Kindern aus dem Kabinen-Fenster heraus entgegenzuwerfen. Seine Aktion stillte nicht nur den Hunger der jungen Berliner, sondern wurde zum Inbegriff des Widerstandes gegen die Blockade und zum Symbol der Menschlichkeit im Nachkriegs(west)-Deutschland. Die Namensgebung zollt den Piloten wie Gail S. Halvorsen, den 72 Menschen, die beim Berliner Airlift ihr Leben ließen, und den vielen Tausend „namenlosen“ Helfern (wie Gisela Raineri) der Luftbrücke Respekt.

Der CBG ist kein Rennen und keine Veranstaltung, sondern schlicht ein Treffen, zum zeitgleichen Start. Dementsprechend können keine Startgebühr erhoben, keine Preisgelder ausgeschüttet und auch keine Ergebnisliste erstellt werden. Das Fahrerfeld ist auf 69 Fahrer limitiert.

Über mich
Mein Name ist Gunnar Fehlau, Jahrgang 1973, hauptberuflich bin ich Gründer und Geschäftsführer des pressedienst-fahrrad. Zudem leite ich die velonauten, die unter anderem zur Keimzelle des „fahrstil“ Magazins gehören und die Kundenzeitschrift „Fahrzeit.si“ von Sport Import redaktionell betreuen. Zusammen mit der Eurobike habe ich die Bike-Bloggerplattform „The Wrider’s Club“ initiiert. 2009 habe ich zusammen mit vielen Helfern die Grenzsteintrophy, eine 1.250 lange MTB-Selbstversorgerfahrt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, ins Leben gerufen. Generell mag ich die Kombination aus „Lagerfeuer und Laktat“, dazu blogge ich unter Overnighter.de.
Kurz: Fahrrad steckt in jeder Pore, das Berufliche und Private dabei auseinanderzuhalten ist nicht immer einfach/transparent. Dafür haben wir seinerzeit bei fahrstil das „Lobbymeter“ ersonnen, es kommt auch auf diesem Blog immer wieder zum Einsatz. Mehr zum Lobbymeter gibt es hier. Unterwegs bin ich am liebsten mit dem Rad. Bauart, Reifenbreite, Gepäck und Tempo passe ich der Laune und den Begebenheiten an.