#48 Candy-Fahrer: Felix K.

Hallo Candy,
mein Antrieb zur Teilnahme am Candy B. Graveller folgt einer einfachen, logischen Überlegung: Radtouren jenseits der 100 km sind für mich ein Graus und schon beim Gedanken an eine Übernachtung im Zelt stellen sich mir die Nackenhaare auf. Also bin ich dabei. Auch weil das Fahrrad zwar nicht der wichtigste, aber doch ein zentraler Bestandteil meines Lebens ist. Dabei gibt es in den mannigfaltigen Disziplinen des gepflegten Pedalierens noch so viel zu entdecken. Mehrere Tage am Stück ohne Begleitfahrzeug oder wenigstens die Nacht im Hotel im Sattel zu verbringen, gehört für mich definitiv dazu. Oder, um zurück zu langen Distanzen und dem Zelt zu kommen: Manchmal ergibt Minus mal Minus eben doch Plus. Schließlich sind ja auch sowohl Rosinen als auch Bomber für sich genommen Verbrechen an der Menschheit – in Kombination aber plötzlich ein Zeichen für Miteinander, Freundschaft und Unterstützung. Und gerade in diesen Tagen erleben wir ja sozusagen live und rund um die Uhr, wie wichtig diese Werte für die Zukunft unserer Welt sind. Vielleicht gelingt es uns ja mit der Fahrt von Frankfurt nach Berlin, neben dem Spaß an der Sache selbst, auch ein kleines Zeichen für die Völkerverständigung zu setzen – und gewisse Menschen mit merkwürdigen Haaren daran zu erinnern, wofür ihre Nation einmal eingestanden ist.

Viele Grüße

Felix K.

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