#CBG17-Fahrer-Bericht: #11 Uwe S.

Uwe schickte uns ein 42MB(!) Word-Doc mit Bildern … wir haben es von diesen befreit und eingefügt:

„Es war eine grandiose Tour, noch immer schwebe ich auf Wolke 7. Schon am Treffpunkt Terminal 4 zeigte sich the Trail Magic von der schönsten Seite, so wurden wir nicht nur mit Drink und Wurst empfangen, sondern selbst die durch Krankheit/Verletzung verhinderten Piloten standen zur Hilfe und Verabschiedung bereit. Im berauschenden Tieflug ging es dann um 18 Uhr ab Richtung Berlin.

Was soll ich sagen, der Streckenverlauf des Candy B war einfach genial, so gravellten wir durch den Spessart, die Rhön, den Hainich, den Grunewald, fuhren über Schotter aller Art, Kopfstein, Wurzeln, Sand, Sumpf oder was auch immer.

Also auch hier erneut den allerbesten Dank an die Scouts und deren fantastische Arbeit!! The sagenumwobene Trail Magic sollte unseren Flug nur unmerklich, sagen wir 3-8 Bier,  1-3 Bratwürste und eine Nacht im Festzelt 😉 unterbrechen, wobei sich ein kleines Tütchen voll CandyPiloten sammelte, und sich die Bewohner von Pferdsdorf als gar lustiges Völkchen zeigte mit denen sich Walter per Witze unermüdliche Duelle lieferte. Nach durchfrosteter Nacht nahmen wir den Tieflug gen Berlin, mehr oder weniger, wieder auf und ignorierten so manchen Nachtschwärmer auf Wildwechsel. Wie weise, dass ich den obligatorischen Jägermeister immer zur nächtlichen Stunde und Dank Tanke im Bikepack hatte, Prost. Schließlich lieferten wir das RosinenbomberCarePaket in Berlin ab, flogen eine letzte Runde durch Berlin und landeten nach ca. 650km/7000hm butterweich auf dem Flughafen Tempelhof. Und meine Flachserei bzgl. laues Lüftchen aus Ost werde ich mir beim nächsten Mal definitiv verkneifen, denn tatsächlich hatten wir einen doch recht strammen Gegen-bzw. Seitenwind, aber auch das ist natürlich wiedermal das Salz in der Suppe 😉 Ein besonderes Kompliment noch an Jolanta, die sich mit erstaunlicher Leichtigkeit durch den CandyKorridor gravellte, neben Eva als zweite Frau unterwegs war und finishte. Wie sagt Walter so schön: “Wieder alles richtig gemacht“  Und ja, mit dem Candy B. Graveller hat sich Gunnar ein Denkmal gesetzt.

Lob:

  • Orga sehr gut, alles inkl. Track, CarePaket, PR, usw. passt.
  • Arbeit der Scouts super, dabei sind für mich die Unwägbarkeiten, die vermeintlichen Widrigkeiten auf der Strecke einfach das Tüpfelchen auf dem i, machen das Bikepacking aus.
  • Also bitte diese tolle Streckenführung nicht aufweichen, denn die Kombination macht es doch aus und war durchweg fahrbar, bei mir mit 38 G-One und das selbst im Treibsand um Berlin.
  • Die Schiebepassagen, selber nur zum Teil am Weinberg(grins), fand ich überhaupt nicht dramatisch, schließlich lässt sich das im Zweifel mit der richtigen Übersetzung relativieren, bietet eine Abwechselung und lässt das Gepäck überdenken 😉
  • Über die Länge/Höhenmeter der Strecke war ich im ersten Moment leicht überrascht, allerdings war das die ErstCandyErfahrung, somit verständlich und was soll`s, fährt man halt ein paar Meter mehr, für Bikepacker sicher ein kleineres Problem.
  • An sich passt die Streckenführung, Länge, Beschaffenheit optimal zu diesem Event, das Gravelln durch die unterschiedlichsten Landschaften war einfach phänomenal!
  • Im Nachhinein bzgl. Spot eine super Idee, beim nächsten Mal wird dieser dabei sei.
  • Für Trail Magic war gesorgt, top!

Tadel:
Fällt mir nichts ein, bis auf:

  • Die Teilnehmer, welche aus irgendwelchen Gründen dem Track nicht folgen können, nicht zu Ende fahren können, sollten so fair sein und dieses dem Candy B. melden.
  • In vielen Wettkämpfen habe ich Abkürzer, Schmarotzer und Selbstbetrüger erlebt, das gehört nicht in diese Szene, nicht zumBikepacking!
  • Zudem macht man sich über fehlende Fahrermeldungen Sorgen und sucht die Strecke unnötig nach ev. bruchgelandeten Piloten ab.

Fazit: Immer wieder gerne und freue mich auf 2018 :-)“

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